Warum Senioren-Mobile bis 25 km/h immer beliebter sind

Warum Senioren-Mobile bis 25 km/h immer beliebter sind

Nathanael Will

Senioren-Mobile erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sorgen sie nicht zuletzt dafür, dass man auch im Alter, wenn das Auto fahren nicht mehr so recht funktioniert und auch die Beine nicht mehr so mitmachen, man wieder die Mobilität erhält, die man früher auch hatte. Mobilität bedeutet Freiheit. Wieder selbst Einkäufe und Erledigungen vornehmen, Freunde treffen und vieles mehr.

Auch für eine Spazierfahrt in der Stadt oder im Grünen eignen sich Senioren-Mobile sehr gut. Eine Vielzahl von Möglichkeiten, für die immer mehr ältere Menschen bereit sind, zu investieren und so ihre Lebensqualität deutlich zu steigern.

Bei der Auswahl, welches Mobil für einen in Frage kommt, gibt es ein paar Kriterien, an Hand derer Sie eine gute Entscheidung treffen können. Es gibt doch eine Vielzahl von verschiedenen Mobilen. In diesem Beitrag möchten wir uns auf die Senioren-Mobile bis 25 km/h fokussieren.

Gerade diese Mobile erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da bei einer Geschwindigkeit bis 25 km/h wirklich eine gute Mobilität gegeben ist. Auch Entfernungen von mehreren Kilometern, beispielsweise ans andere Stadtende, oder aus einer Vorstadt in die Stadt, lassen sich so entspannt und zügig zurücklegen. So steht auch einem Besuch beim Lieblingscafe, oder dem gewohnten Einkaufsladen nichts im Weg, auch wenn dieser etwas entfernter liegt.

Die größtmögliche Freiheit erhalten Sie also mit einem solchen Mobil. Dabei dürfen alle Personen, die vor dem 01.04.1965 geboren sind, sogar führerscheinfrei fahren, alle anderen benötigen lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung. Ein wichtiges Kriterium sollte dabei sein, dass eine Anschnallmöglichkeit gegeben ist. Denn damit haben Sie den Vorteil, dass Sie ohne Helm fahren dürfen, wenn Sie angeschnallt sind, während der Fahrt.

Die Senioren-Mobile bis 25 km/h gibt es als E-Trike mit 3 Rädern, und als E-Quad mit 4 Rädern. Beide Mobile sind kippstabil und eignen sich auch für Senioren, die nicht mehr ganz so sicher auf den Beinen sind. Das E-Quad gibt nochmal ein etwas sichereres Fahrgefühl, dafür verleiht das E-Trike einen etwas sportlicheren Flair. Hier liegt es also ganz am zukünftigen Besitzer, welche Variante er bevorzugt.

Bei den Senioren-Mobilen sind TopCases verbaut, so dass genügend Platz für Ihre Einkäufe ist. Ein Haken unterhalb des Lenkers bietet außerdem die Möglichkeit für weiterer Einkaufstaschen. Bei einer Tragelast bis zu 140kg ist ein solches Mobil also sehr universell einsetzbar und bietet die Möglichkeit für alle notwenigen Erledigungen. Zusätzlich ist ein Gehstock-Halter montiert, so dass Sie eine Gehhilfe problemlos mitnehmen können.

Wie verhält es sich mit dem Akku?

Ein wichtiger Unterschied besteht weiterhin bei den Akkus. Es gibt Mobile mit BleiGel-Akku und andere mit Lithium-Akku. Auch wenn die Lithium-Akkus in der Anschaffung einige 100€ teurer sind, als mit Blei-Gel-Akku, so lohnt sich diese Investition. Nicht nur, dass die Lithium-Akkus sehr leicht entnommen, und mit knapp 11kg Gewicht problemlos in die Wohnung zum Aufladen, mitgenommen werden können, sie sind auch deutlich langlebiger und halten 35.000 bis 50.000 KM Laufzeit, bevor sie anfangen zu schwächeln. Ein Blei-Gel-Akku hält in der Regel 15.000 bis 20.000 KM durch. Mit einem Lithium-Akku können Sie also zum einen deutlich länger fahren, und Sie können das Mobil auch nutzen, wenn Sie einen Abstellplatz ohne Strom-Anschluss haben. Den Akku laden Sie dann einfach in Ihrer Wohnung auf.

Straßenzulassung

Wichtig ist, das eine gültige Straßenzulassung vorliegt. Damit dürfen Sie auf allen deutschen Straßen fahren. Außerdem wichtig zu beachten ist, dass Sie eine Versicherung abgeschlossen haben und das Versicherungskennzeichen anbringen, bevor Sie losfahren. Zum Fahren benötigen Sie, wie schon erwähnt, keinen 

Darüber hinaus gibt es ein paar Regeln, wo Sie fahren dürfen. Bei den Mobilen bis 25 km/h gilt folgendes. Wenn Sie innerorts fahren, dann benutzen Sie die Straßen, oder aber Radwege, die auch für Mofas freigegeben sind.

Außerorts benutzen Sie, wenn vorhanden, die Radwege.

Ausnahmeregelung: Es gibt Mobile, die bis 15 km/h fahren. Diese finden Sie auch bei uns. Hier gibt es eine Besonderheit: Diese sind als Krankenfahrstuhl zugelassen und dürfen auf dem Gehweg und in der Fußgängerzone fahren.

 

 

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