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Mobil im Alter wie eh und je

Mobil im Alter wie eh und je

Die Senioren sind auf dem Vormarsch. Was wie eine kontrovers anmutende Einleitung wirkt, offenbart doch den Trend der aktuellen Zeit. Während Menschen der älteren Gesellschaftsgruppen (60+) mit abnehmender körperlicher Fitness sich vor einigen Jahren noch zunehmend in ihren Wohnungen und Seniorenresidenzen verkriechen mussten, kommen sie jetzt immer öfter raus. Wie ist das möglich?

Man sieht sie tatsächlich immer öfter, kleine 3- und 4-rädrige Flitzer, auf denen ein älterer Herr oder ältere Damen sitzt und die Gegend unsicher macht. Ja, diese Elektro-Mobile bieten eine ganze Menge von Vorteilen, gerade für ältere Menschen. Waren diese früher oftmals von der Zeit der Familienangehörigen abhängig, dass sie immer gefahren werden z. B. zum Einkauf oder Arzt-Termin, eröffnen diese Mobile jetzt ganz neue Möglichkeiten.

Egal ob Spazierfahrt, der Einkauf für den eigenen Haushalt oder die Enkel, oder einfach mal der Besuch beim besten Kumpel oder Freundin aus vergangenen Tagen. Mit einem Senioren-Mobil sind ältere Menschen wieder flexibel, auch wenn die Beine nicht mehr so können und das Auto fahren immer schwerer fällt.

So wird die Lebensqualität im Alter gesteigert, und die Tage vergehen nicht mehr so langsam und eintönig. Senioren können viel mehr erleben und wieder unabhängig von anderen rauskommen. Bei der Wahl des richtigen Mobils gibt es ein paar Tipps, die wir Ihnen gerne mitgeben möchten.

 

Welche Modelle gibt es überhaupt?

Krankenfahrstuhl, Senioren-Mobil, E-Trike... es gibt unzählige Bezeichnungen und eine Menge Verwirrung. Wir räumen mal ein wenig auf.

Krankenfahrstuhl

Ein Krankenfahrstuhl zeichnet sich wie folgt aus:

- Leergewicht max. 300kg, zulässiges Gesamtgewicht max. 500kg.

- Maximale Breite von 110cm

- Höchstgeschwindigkeit 15 km/h

Wir einer der Werte überschritten, gilt das Fahrzeug als Kraftfahrzeug mit den dazu gehörenden gesetzlichen Regelungen.

Vorteile des Krankenfahrstuhls

Der Krankenfahrstuhl dient dazu, gehbehinderten Menschen im Alltag wieder die Mobilität zu ermöglichen. Daher dürfen diese Fahrzeug auch mit Antrieb auf Gehwegen und in Fußgängerzonen geführt werden. Wie die Regelung in Geschäften aussieht, regeln die Inhaber der Geschäfte. In der Regel werden hier aber keine Steine in den Weg gelegt.

Es ist keine Fahrerlaubnis oder Bescheinigung zum Führen von Krankenfahrstühlen erforderlich. Es muss außerdem kein Helm getragen werden.

Was gibt es für Krankenfahrstühle?

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist die Höchstgeschwindigkeit. Es gibt hauptsächlich 3 Geschwindigkeitsstufen: bis 6 km/h, bis 10 km/h und bis 15 km/h. Für alle Geschwindigkeitsklassen gelten die gleichen Vorteile, also Gehweg und Fußgängerzone sind kein Problem. Hier muss allerdings die Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h beachtet werden. Wer schneller fahren möchte, weicht auf die Straße aus.

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist die Versicherungspflicht. Bis 6 km/h besteht keine Versicherungspflicht und Unfälle sind über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Alles, was über 6 km/h fährt, ist versicherungspflichtig. Hier muss eine separate KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden und ein entsprechendes Kennzeichen am Fahrzeug hinten angebracht werden. Das Kennzeichen wird von der Versicherung zugesendet bei Vertragsabschluss. Die Kosten für eine solche Haftpflichtversicherung liegen im Schnitt bei 60€ pro Jahr.

 

Senioren-Mobil

Neben dem Krankenfahrstuhl gibt es auch Senioren-Mobile. Diese sind in der Regel bis 25 km/h schnell. Sie werden ein Leichtkraftfahrzeuge eingestuft und fahren wie alle KFZ auf der Straße. Gehweg oder Fahrradweg dürfen nicht mit benutzt werden. Eine Ausnahme gibt es, wenn der Radweg auch für Mofas freigegeben ist. Dann darf dieser auch mit dem Seniorenmobil befahren werden.

Die Vorteile der Senioren-Mobile sind zum einen die deutlich höhere Geschwindigkeit, sowie in der Regel eine größere Reichweite und mehr Kraft beim Antrieb was für echten Fahrspaß sorgt. Bei alledem sind sie trotzdem kompakt und wenig, so dass auch Menschen, denen das Auto fahren bereits zu anstrengend ist, bequem damit fahren können.

Die Senioren-Mobile gibt es als 3rädige und 4 rädrige Ausführen. Hier sind hauptsächlich Optik und Fahrgefühl ausschlaggebend, welches Modell am besten passt. Von der Sicherheit her gibt es keine Unterschiede, beide Ausführungen sind sicher und kippstabil.

Wichtige Regeln: Zum Führen eines Senioren-Mobils ist ein Führerschein der Klasse AM oder höher erforderlich. Ausnahme: Für alle mit Geburtstag vor dem 1. April 1965 ist kein Führerschein erforderlich. Hier muss lediglich der Ausweis oder ein Reisepass mitgeführt werden, um das Alter nachweisen zu können.

Weiterhin sind alle Seniorenmobile versicherungspflichtig. Die Kosten für eine Haftpflichtversicherung liegen bei 60€ pro Jahr.

Helmpflicht: Die meisten Senioren-Mobile sind mit Anschnal-Gurten ausgestattet. Hier gilt folgendes: Wenn der Gurt angelegt wird, muss kein Helm beim Fahren getragen werden. Ohne Gurt gilt Helmpflicht.

 

Weitere Unterschiede in der Ausstattung:

Der Aufbau der Senioren-Mobile ist in der Regel sehr ähnlich. Der wichtigste Unterschied ist der Akku. Es gibt Mobile mit Blei-Akku und Mobile mit Lithium-Akku.

Erkennbar ist der Unterschied oftmals bereits im Preis. Während mit Bleiakku betrieben Senioren-Mobile oftmals in der Preisklasse 1.500€+ liegen, liegen die mit Lithium-Akku in der Regel deutlich über 2.000€.

Bei-Akku vs. Lithium

Ein wesentlicher Vorteil beim Lithium-Akku ist, dass diese in der Regel entnehmbar ist und extern geladen werden kann. So ist am Stellplatz des Mobils nicht zwingend ein Stromanschluss erforderlich, was gerade in Städten oder Wohnheimen oft ein Problem darstellen würde. Darüberhinaus ist der Lithium-Akku deutlich langlebiger. Während ein Blei-Akku im Schnitt 15.000 bis 20.000 KM hält, bevor er getauscht werden muss, fahren Sie mit einem Lithium-Akku 50.000 KM und mehr. Außerdem ist die Kapazität in der Regel größer, so dass mit einer Ladung mehr Strecke gefahren werden kann.

Wie wird der Akku bei längerer Fahrpause gelagert?

Blei-Akkus sollten in der Regel bei 15°C gelagert werden mit 50% Ladung.

Lithium-Akkus werden am besten bei Zimmer-Temperatur gelagert, vorher einmal voll aufgeladen und dann alle 3 Monat nochmal geladen, bis dass Ladegerät wieder voll zeigt.

Kann damit auch im Winter gefahren werden?

Ziehen Sie sich was warmes an, dann steht einer winterlichen Tour und den Erledigungen nichts im Weg. Die Fahrzeuge sind in der Regel wetterfest und auf Grund der 3 bzw. 4 Räder machen auch rutschige Oberflächen, anders als bei 2rädrigen Fahrzeugen, nicht so große Problem. Selbstverständlich ist dennoch Vorsicht geboten, so wie beim Auto auch. Außerdem kalkulieren Sie bitte mit ein, dass mit sinkender Temperatur die Reichweite des Lithium-Akkus singt. Bei Temperaturen um die 0°C rechnen Sie ruhig mit 40% Abschlag, um auf Nummer sicher zu sein.

 

Warum kommt ein Senioren-Mobil überhaupt in Frage?

In der Regel kostet eine Anschaffung zwischen 1.000 € und 3.000 €. Da fragt man sich dann doch, lohnt sich das überhaupt? Die Vorteile, die durch diese Fahrzeuge entstehen, rechtfertigen dabei diese Investition deutlich. Durch diese Fahrzeuge erhalten Menschen, die körperlich eingeschränkt sind, oder auf Grund von Alter kein Auto mehr fahren wollen oder können, wieder ihre Mobilität zurück.

Mit bis zu 25 km/h können auch Ziele in größerem Umkreis angefahren werden. Sie werden wieder mehr sehen und erleben. Sie können selbstständig Einkäufe und Termine erledigen. Sie sind wieder selbstbestimmt unterwegs und erhalten viele Freiheiten zurück, da Sie nicht mehr so stark auf Familien-Angehörige angewiesen sind.

Ein weiterer Plus-Punkt: Ihre Familie wird ebenfalls entlastet, was allgemein zu einer positiveren und stressfreien Atmosphäre führt.

Sie möchten gerne noch mehr erfahren oder haben Fragen? Kontaktieren Sie uns einfach.

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oder schreiben Sie uns gerne eine Mail:

E-Mail an: info@wm-scooter.de

comment 2 Kommentare

U
Udo Schmidt calendar_today

Ist eine gute Sache ! Blos bei schlechtem Wetter? Fragen mich die Leute ob ich weine ,weil der Regen die Wangen runter läuft.😆😁🤣😂

G
Garbeangelika calendar_today

Ich fahre seid 1999 so einen Slider bin voll zufrieden man kommt hin bis 50km.und ist unabhängig würde es machen älteren Autofahrer empfehlen ,denn manches mal wäre es besser ehe etwas passiert. Meiner kam damals 10.000 dm bei Profis in köln

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